Stress kurz vor Weihnachten: Peter Jackob – Frohes Fest, Schack!

Wie es häufig so ist vor Weihnachten: Du willst Weihnachten und dem Jahresende ruhig entgegengehen und dann das: Stress pur!

Hier trifft es den Kommissar der Mainzer Mordkommission, Schack Bekker.

IMG_9589Bekker, ein Kerl, der lieber nachts mit einem Glas Rotwein und leckerem Essen vor sich vom Balkon seiner Wohnung auf den Rhein blickt, tagsüber ein Päuschen in der Kleinen Stadthalle macht oder zum Bier eine Gulaschsuppe auf der Terrasse seines Lieblingsimbiss‘, dem Schorsch, löffelt.

Und dann das wenige Tage vor Weihnachten: Als Schack gemäß dem jährlichen Ritual den Vater eines Freundes und Kollegen im Altersheim besuchen und mit ihm gemeinsam ein Fläschen Calvados genießen will, ist der alte Herr verschwunden. Der Kommissar ahnt, dass etwas Unheilvolles passiert sein könnte und macht sich auf die Suche durch die Meenzer Altstadt, über den Weihnachtsmarkt, durch bekannte Gassen und über kleine Plätze. Stundenlang geht die Suche, auf der sich auch Bekkers hochschwangere Lebensgefährtein und Kollegin Erna schließlich beteiligt. Und endlich ……

Es muss nicht immer Mord sein, was in einem Krimi passiert und von Kommissaren oder Schlapphüten aufgeklärt wird. Aber auch in diesem mordlosen Fall stockt dem Leser zeitweise der Atem.

Es sind Geschehnisse, die an jedem anderen Tag des Jahres passieren können, aber wie es nun einmal ist: Das größte Verbrechen richtet sich nicht immer nach der Jahreszeit – oder doch. Es passiert, wenn es dem Kommissar gar nicht in den Kram passt, er andere Gedanke hat. So beginnt diese kleine Geschichte mit einem nachdenklichen Schack, der über den Tod des Vaters und sein Verhältnis zu ihm nachdenkt, sich erinnert an alte Weggefährten, die nach dem Motto „Jeder muss irgendwann den Schirm zumachen“ nicht mehr unter den Lebenden sind. Doch dann zieht er mit zwei Flaschen Calvados los und kurz darauf ändert sich für ihn die Lage (siehe oben).

Und wie die Geschichten zu Weihnachten so ausgehen: Alles wird gut!

Der Freund und Sohn des Alten ruft ihm noch hinterher: „Frohes Fest, Schack!“

Und das wünsche ich dem Kommissar und seiner Erna ebenfalls. Wenn ich ihn dann zu Beginn des neuen Jahres beim Schorsch oder in der Kleinen Stadthalle sehe, oder er den Kinderwagen durch die Augustinergasse schiebt, werde ich ihm zurufen: „Gutes Neues, Schack!“

– – – O – – –

Peter Jackob: Frohes Fest, Schack!

Dieses kleine 64seitige Büchlein ist in Mainzer Buchhandlungen erhältlich oder direkt vom Autor zu beziehen (https://www.peterjackob.de/)

 

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