Peter Jackob liest aus seinem Finnland-Thriller Kilju

IMG_9530-001Ein kleiner Gewölbekeller im Mainzer Ortsteil Bretzenheim. Schmal wie der Rumpf einer Fokker 50, etwa die gleiche Sitzanordnung, die gleiche Anzahl an Plätzen. Nur unendlich älter.

Von hier geht’s mit Peter Jackob nach Helsinki, Finnland.

Kaum dort angekommen, wird es spannend. Die Zuhörer verfolgen aufmerksam wie der Autor vom Raub eines Schwertes aus dem Saal für Frühgeschichte des Finnischen Nationalmuseums liest.

P1010865Kilju und die perfekte Art, wie Peter Jackob einige Kapitel auf dem Buch vorträgt, fesseln die Zuhörer. Und nachdem wir erfahren haben, was da im Museum passierte und dass auch noch jener Archäologieprofessor, der einige Jahre zuvor die Ausgrabungen bei Eura geleitet hat, als das Schwert in einem alten Grab entdeckt wurde, in der gleichen Nacht des Raubs ermordet wurde, gibt es zunächst eine kleine Verschnaufpause. Bei einem Gläschen Wein, spendiert von der veranstaltenden Buchhandlung Exlibris, diskutieren die Zuhörer über Mord und das Verschwinden des Schwertes.

Dann geht es weiter. Es wird spannender. Weil ein ehemaliger Mitarbeiter des Professors wissen will, warum die Verbrechen geschahen. Dabei bringt er sich und seinen Helfer in Gefahr.

Mehr erfahren wir an diesem Abend nicht über den weiteren Verlauf dieses Thrillers. Und das ist auch gut so. Gelesen soll das Buch werden!

Zwischendurch lockert Peter Jackob die Lesung durch einige Informationen aus dem Umfeld und über die Entstehung des Buches auf. Schon vor einigen Jahren habe er das Buch nahezu vollständig geschrieben. In diesem Jahr wurde es nun fertig und erschien rechtzeitig zur Buchmesse, wo es in der Halle des Gastlandes Finnland präsentiert wurde. Der Finnland-Thriller eines deutschen Autors inmitten der Literatur des Ehrengast-Landes war dann auch eine große Auszeichnung des Mainzer Autors. Zu Recht – wie die Zuhörer befanden, von denen nicht wenige flugs das Buch erwarben und es sich mit einer Widmung Peter Jackobs versehen ließen.

Mehr über Kilju: hier

Dank an die Buchhandlung Exlibris, die den Abend in diesem kleinen Gewölbekeller veranstaltete. Ich bedanke mich auch bei Maren Goschke, die mir das Foto von der Lesung zur Verfügung gestellt hat.

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