Dieter Weuffen: Die Eleganz des Verbrechens

P1000937NSA, FBI und andere Geheimdienste zeigen uns ständig, welche Möglichkeiten der Spionage es gibt, und dass sie genutzt werden.

In diesem Krimi erzählt Dieter Weuffen, was für intelligente und gut ausgerüstete IT-Fachleute im privaten und geschäftlichen Bereich machbar ist! Oder sein könnte?

Schier unglaublich sind die Methoden von Raymond von Weylle, zunächst bei der Abwehr von Industriespionage in einem Pharmaunternehmen, dann beim Ausbaldovern von neuen privaten aber illegalen Einnahmequellen und die Durchführung der Aktionen mit Hilfe modernster Hard- und Software sowie kostspieliger Technik.

Aber nicht nur moderne Hilfsmittel stehen ihm zur Verfügung sondern auch Simonetta, eine Komplizin, die er durch eine Internetanzeige über den „European Paar Shop“ kennengelernt hat. Simonetta entwickelt sich schnell zur großen Liebe, die schauspielerischen Fähigkeiten verquicken sich mit den genialen Kenntnissen von Raymond zu einer sehr erfolgreichen Konstellation.

Die Polizei ist machtlos, zudem gehandicapt durch unglücklich verlaufende Reorganisationsprozesse. Und so erleben wir Raymund und Simonetta, wie sie nahezu unbehelligt ihre Beutezüge planen und durchführen.

Die Story ist genial, aber…….

Zunächst müssen sich Weuffens Leser durch ein banales Eingangskapitel quälen, bevor die Story interessant zu werden beginnt. Dann jedoch wird rasant mit viel direkter Rede erzählt. Schlecht nur, dass das Buch nur so von Rechtschreib- und Interpunktionsfehlern strotzt. Hinzu kommen falsch gesetzte Anführungszeichen und der Buchsatz weist zudem etliche Sinn entstellende Fehler auf.

Schade, dass der gute Eindruck, den die Story vermittelt, weitgehend vernichtet wird. Das sollte der Autor bei einem zweiten Versuch, einen gelungenen Kriminalroman zu publizieren, berücksichtigen!

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Erschienen: 2013 (CH)

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2 Antworten zu Dieter Weuffen: Die Eleganz des Verbrechens

  1. richensa schreibt:

    Naja, nicht nur der Autor, sondern auch das Lektorat…

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