Daniel Annechino: Leise stirbst du nie

Hast du gesündigt? Bist du eine junge Frau mit einem kleinen Kind? Wohnst du in San Diego?

Dann hättest du das Opfer von Simon werden können, einem Wahnsinnigen, einem verrückten Serienkiller, der meint, seine Taten aus religiösen Gründen durchführen zu müssen.

Die Leichen der Frauen werden vor Kirchen gefunden, sie wurden gekreuzigt. Die ebenfalls entführten Kinder in Supermärkten ohne körperliche Schäden wieder freigelassen.

Samantha Rizzo, genannt Sami, soll mit ihrem Kollegen Al den Killer zur Strecke bringen. Doch zunächst erkennt dieser, dass Sami seinem Beuteschema als Sünderin entspricht. Zudem hat Detective Rizzo eine zweijährige Tochter.

„Rendezvous mit einem Serienkiller“ könnte dieser Thriller auch genannt werden. Und so entwickelt sich ein längeres Vorspiel, bei dem die Leser Simons Geschichte und insbesondere das perfide Verhältnis zu seiner inzwischen verstorbenen Mutter kennen lernen. Einer Mutter, die ihn aber immer noch bei seinen erlösenden Taten berät, mit der der Wahnsinnige noch immer spricht – eine spannende Geschichte, bei der man mit Sami mit fiebert und hofft, dass sie gut für Mutter und Kind ausgeht, dass Al das Leben der beiden retten kann.

Nun treiben sich in letzter Zeit jede Menge Wahnsinniger und Serienkiller in der Kriminal- und Thrillerliteratur herum, die als Psychopathen religiös fehlgeleitet oder als Kind traumatisiert wurden. In diesem Fall steigt der Blutdruck mit der Spannung recht stark an. Nicht schlecht, Mr Annechino!

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Originaltitel They never die quietly, USA 2009, dt. 2011 (Übersetzung aus dem Amerikanischen von Barbara Krause)

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